Wer hat es gewusst ?!?

Wann wurde Osann + Monzel ans öffentliche Telefonnetz angegliedert

Im Jahr 1910 wurde die 1. öffentliche Sprechstelle für Osann + Monzel (über Ortsbereich von Dusemond Mosel mit Überlandleitungen) auf der Poststelle in Osann lt. Telefonbuch 1910 eingerichtet.
Dort konnten Gespräche nur handvermittelt werden. 1937 waren bereits 36 Anschlüsse in Osann und Monzel.
Im Jahr 1956 wurden die ersten Selbstwählapparate eingeführt. Für Firmen, Handwerksbetriebe und dann mehr und mehr für Privathaushalte wurde das Telefon dann zur Selbstverständlichkeit.
Eine neue Umschaltstation wurde 1968 auf der Steinrausch neben Autohaus Werner Fritzen gebaut (Anschlüsse über Erdkabel). Durch Expansion wurde im Jahr 1994 eine neue, größere Station ebenfalls auf der Steinrausch gebaut, eine riesige tickende Schaltstation.
Heute ist durch die Digitalisierung des Telefon eine Umschaltstation nicht mehr erforderlich . Über ein vier Adern Viewer können heute bis zu 35000 Gespräche gleichzeitig geführt werden. Die ersten Handys für Jedermann folgten in den Anfang der 90er Jahren.

Eine Ausrüstung der Handys mit Digitalkameras, SMS etc. gehört heute bei Kindern schon zur Standardausrüstung.

Bleibt nur noch die Frage: Wann werden die ersten Kinder mit Head-Set geboren?

 

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Vertrag mit dem RWE

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1. Anschluss an das Stromnetz vom RWE – Trier im Jahr 1912
Nachweislich: Vertrag zwischen der Gemeinde Osann und Monzel mit dem RWE Trier

Wer hat es gewusst? Nach Recherche beim RWE in Trier wurde nach Aktendurchsicht festgestellt, dass Osann und Monzel im Jahr 1912 an das öffentliche Stromnetz angeschlossen wurden.

Stärke der Öffentliche Straßenbeleuchtung: 50 x Kerzenstärke

Anlage: Vertragsurkunde mit dem RWE aus dem Jahr 1912

 

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Wer hatte den ersten Fernseher in Osann + Monzel ?


Elektromeister Josef Traut aus Osann hatte den 1. Fernseher in Osann–Monzel!
Die Übertragung von der Krönung der Königin Elisabeth aus England war die 1. Live-Sendung in einen Osann-Monzeler Haushalt.
Das Endspiel der Fussball – Weltmeisterschaft in Bern im Juni 1954 (Fernsehen - eine damalige Sensation – und das noch in „Schwarz-Weiß“) sahen (in einem Raum von 25 qm) mehr als 50 Schaulustige, als Deutschland Weltmeister wurde.
Die Kosten für die Anschaffung des „Schwarz-Weiß“ Fernsehers war mit 1.990,00 DM für damalige Verhältnisse noch enorm hoch.
Die Bildröhre (Saba Schauinsland) hatte eine Größe von ca. 48 cm. Eine Fernsehantenne von 4 m Länge war erforderlich, die auf den Sender nach Koblenz ausgerichtet werden musste.


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