Geschichte Monzel

Geschichte und Entstehung der Gemeinde Monzel

Monzel kann ebenfalls auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken. Schon 1050 berichtet der Chronist von Gütern bei “Muncele villam”, die ehemals dem Kloster St. Martin in Trier gehörten. Um das 10. Jahrhundert aber war das Kloster nicht mehr Eigner dieser Güter.

Schon in der Stiftungsurkunde von 1127 wird “Monzella” genannt. Im Jahre 1150 hatte der Erzbischof Alberto der Abtei Irmina in Trier Weingüter in Monzel, Kesten und Minheim verliehen. Anno 1237 erwarb die Abtei Himmerod in der Eifel von dem trierischen Schöffen Bonifatius Besitzungen in Monzel und Kesten.

Im Jahre 1412 wird Monzel ein Lehen des Grafen von Daun. Graf Diedrich II von Manderscheid, der Gemahl der Gräfin Irmgard von Daun, wird 1431 mit den Gütern von Monzel und Osann belehnt. Nun besaßen die Grafen von Manderscheid-Blankenheim das “Jahresgeding” von Monzel und Osann, nebst der Grund- und Mittelgerichtsbarkeit. Alle Leute im Dorf wurden Zinsbauern der Grafen von Manderscheid-Blankenheim. 1667 verkauften die Herren von Manderscheid-Blankenheim Güter zu Monzel an den weltlichen Herren Graf Kaspar von der Leyen. Anfang Dezember 1780 nach dem Tode des letzten Grafen Franz Josef von Manderscheid wird Monzel Kurtrierer Besitz. Damals wurde Monzel dem kurtrierischen Amte Bernkastel zugeteilt. Jeden zehnten “Bott” Trauben mussten die Winzer dem Kurfürsten abliefern.

Im Jahre 1828, als Monzel unter der Hoheit der königlich-preußischen Regierung stand, besaß das Dorf 60 Feuerstellen und 426 Einwohnern. Der Ort wurde Bestandteil der Bürgermeisterei Osann mit den Dörfern Osann, Piesport, Monzel, Minheim und Pohlbach. Im Zuge der Verwaltungsreform 1969 wurde Monzel eine Gemeinde mit Osann: unsere Ortsgemeinde Osann-Monzel.


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